Sabrina's Welt
Hallo und willlkommen
Viel Spaß beim Lesen!
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Verfasst am 26.01.2012 19:38:02 Uhr Heute möchte ich über LIEBE sprechen Liebe ist ein großes Wort, welches bei vielen Menschen immer gleich der Kategorie Liebespaar zugeordnet wird. Oftmals wird Liebe falsch zugeordnet, weil viele Menschen sich nicht darüber im klaren sind, dass es eben einfach mehrere Arten und Ebenen der Liebe gibt.
Wenn man einen Blick auf die allgemeine Definition von Liebe wirft, so wird hier bereits in 3 wesentlichen Klassen unterschieden. Körperliche Liebe, sinnliche Liebe und geistige Liebe. Diese Einteilung fußt auf der Dreiteilung Platons. Wenn man ihm Glauben schenkt, ist die platonische Liebe, die höchste Form der Liebe.
Ich denke zumindest, dass einem eine platonische Freundschaft bzw. Liebe schon häufig mehr geben kann, als eine klassische "Liebesbeziehung"...zumindest ist es doch häufig so, dass einem in einer Beziehung an seinem Partner letztendlich irgendwie doch immer die zwischenmenschliche Verbundenheit etwas fehlt. Nur selten ist es doch wirklich so, dass man seinen "Seelen-Partner" findet. Manche Menschen denken sicher, ähnlich wie Platon, dass eben diese zwischenmenschlichge Seelenverbundenheit eher zwischen platonischen Freunden möglich ist, jedoch weniger in einer Liebesbeziehung.
Die Frage ist nur:
Ist der Mensch mit einer platonischen Liebe wirklich zufrieden? Reicht einem die Erfüllung einer gewissen inneren Verbundenheit in einer Seelenverwandschaft aus, um glücklich sein zu können? Ganz ohne den sexuellen Aspekt?
Ich bin der Meinung, dass einem Menschen ganz klar auch die köperliche Verbundenheit wichtig ist. Denn die Mehrheit definiert die Liebe zu einem anderen Menschen ja nunmal so, dass man mit einem Menschen seiner Wahl sein Leben teilt, sich geistig UND eben auch KÖRPERLICH nahe ist.
Ich frage mich jedoch manchmal, wo hört die platonische Liebe auf, und wo fängt die körperliche Liebe an?
Ist es schon eine körperliche Liebe, wenn ich mich bei meinem Besten Freund anlehne um meine Sorgen zu teilen, er mich umarmt und mich zum Trost vieleicht sogar küsst?
Ein Kuss kann schließlich mehrere Gesichter haben, oder?
Meiner Ansicht nachgehört auch sowas in gewissem Maße noch zu einer platonischen Liebe bzw. Freundschaft, aber wenn ich nochmal auf Platonbs Definition zurück komme, so würde auch diese Geste bereits ein körperliches Begehren darstellen und somit in die Ebende der körperlichen Liebe fallen.
Abschließend frage ich mich, ob eine Liebe, mit einer tiefen zwischenmenschlichen Verbundenheit, wie sie Platon beschreibt, unmöglich, oder ist es das, was wir alle insgeheim als die "wahre Liebe" suchen?
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